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Altes Handwerk neu entdeckt - Brettchenweben
Wolle historisch verarbeiten

Der Ursprung des Brettchenwebens ist nicht geklärt. Die Funde aus dem Grab des Keltenfürsten von Hochdorf sind die ältesten deutschen Funde. Sie werden auf die Mitte des 6. Jahrhunderts v. Chr. datiert. In Russland, China, Indien, Japan sowie den Arabischen Ländern hat sich die Handwerkstechnik des Brettchenwebens ungebrochen bis in die Gegenwart erhalten. Während die Technik in Finnland, Norwegen und Island als echte Volkskunst zu finden ist, geriet sie im restlichen Europa nach dem Mittelalter in Vergessenheit. Heute erfreut sie sich wieder größerer Beliebtheit. Mit den Brettchen lassen sich schön gemusterte Bänder herstellen. Der Vorteil des Brettchenwebens ist, dass man keinen Webstuhl benötigt und daher auch mit geringen finanziellen Mitteln und eng begrenzten Räumlichkeiten auskommt.

Teilnehmerzahl: max. 10
Anmeldung bitte bis Dienstag, 9. August 2016
Leitung: Sabine Hagmann M.A., Archäologin

 

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Donnerstag, 11.08.2016, 14 Uhr
Preis: 5 Euro incl. Wolle, Kinder sind frei [Buchen]
Veranstaltungsort:

Treffpunkt: Haus der Natur, Beuron

Behindertengerechter Zugang: vorhanden


Veranstalter:

Haus der Natur Obere Donau
WWW: http://www.naturschutz.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/67508
Tel.: 07466 9280-0
Fax: 07466 9280-23
Ansprechpartner: Ute Raddatz
E-Mail: info@nazoberedonau.de


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